DOK.education Lehrerfortbildungen

Die Lehrerfortbildungen von DOK.education sind fächerübergreifend aufgebaut und von der FIBS und dem Pädagogischen Institut des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich über das Pädagogische Institut oder gerne auch über DOK.education / Maya Reichert unter reichert@dokfest-muenchen.de.

 

Lehrerfortbildung: Medienkompetenz für die Grundschule

Fortbildungsnummer PI: 74-DC0.03
Mittwoch, 10. April 2018
14.00–18.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19


In der Fortbildung stellen wir den Lehrkräften den Schulklassen-Workshop einschließlich des für Mai 2018 kuratierten kurzen Dokumentarfilms für Grundschulklassen vor und erläutern medienpädagogische Ansatzpunkte für den Unterricht sowie den Einsatz des dazugehörigen Begleitmaterials für Lehrerinnen und Lehrer.

Im zweiten Teil stellt eine Medienpädagogin der Stiftung Prix Jeu­nesse den Medienkoffer vor, der von Grundschulen für die interkulturelle Medienbildung kostenlos geliehen werden kann. Nach thematischen Schwerpunkten unterteilt, ermöglichen die Filme Kindern Zugang zu anderen Kulturen.

 

 

Lehrerfortbildung: Medienkompetenz für weiterführende Schulen

Fortbildungsnummer PI: 74-DC0.04
Donnerstag, 11. April 2018
14.00–18.00 Uhr
Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19


Kaum jemand weiß, wie wertvoll ein künstlerisch erzählter Dokumentarfilm ist – formal wie inhaltlich. Wir stellen Ihnen den Dokumentarfilm als Genre vor und zeigen Ihnen, wie ein FilmemacherInnen mit Erzählebenen und Stilmitteln arbeiten. Wie wird die eigentlich reale Geschichte filmisch verändert, um den Zuschauer zu erreichen? Welche Rolle spielen Ton, Musik und die Kraft der Bilder? 

In der Fortbildung stellen wir den Lehrkräften von Gymnasien, Real- und Mittelschulen das Konzept unserer "Dokumentarfilmschule" vor. Die MedienpädagogInnen von DOK.education zeigen und besprechen die für Mai 2018 kuratierten kurzen Dokumentarfilme.  Als AutorInnen des Begleitmaterials erläutern sie die medienpädagogischen Ansatzpunkte für die jeweiligen Altersstufen sowie die inhaltliche Vor- und Nachbereitung des Workshop-Besuchs im Unterricht. Beide Filme sind auch für P-Seminare geeignet.

 

 

Lehrerfortbildung: Dokumentarisches Arbeiten mit iPads im Unterricht

Samstag, 5. Mai 2018
11:00 – 14:00 Uhr
Dozent: Johan Rambeck / Drehort Schule e.V.
Ort: Bayerischer Landtag, Raumnummer folgt
Fortbildungsnummer FIBS folgt

Jugendliche filmen mit Handys und Tablets ganz unbekümmert. Dozent Johann Rambeck von Drehort Schule e.V. zeigt, wie diese Kompetenz und Kreativität der Jugendlichen im Unterricht mit iPads genutzt werden können.
Wenn Schüler und Schülerinnen Themen mit der Kamera selbst dokumentarisch aufbereiten, kann das Prinzip „Lernen durch Lehren“ wirksam werden: Ein Zusammenhang muss zuerst richtig verstanden werden. Dann geht es darum, im Film das Thema überzeugend zu erklären. Sie müssen abwägen zwischen Bildaussage, Interviewtexten und Kommentaren. Dabei vertiefen sie sich in die jeweilige Thematik.
Im Workshop erfahren Lehrkräfte, wie sie ihren SchülerInnen dafür filmisches Know-how anbieten können und sie so dabei unterstützen, durch genaues Hinsehen und Darstellen ihren Horizont zu erweitern. Gerne können Sie auch zwei oder drei Schülerinnen bzw. Schüler mitbringen.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Preisverleihung des Jugendfilmwettbewerbs statt, zu der Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind. Im Senatssaal des Bayerischen Landtags werden eingereichte dokumentarische Kurzfilme von SchülerInnen und jungen Erwachsenen gezeigt und prämiert.

Anmeldung unter: reichert@dokfest-muenchen.de und FIBS.

 

 

Lehrerfortbildung und Vorlesung für SchülerInnen

Dienstag, 08. Mai 2018
14.30–16.30 Uhr
Hochschule für Fernsehen und Film München
Vorlesung von Prof. Dr. Michaela Krützen
Fortbildungsnummer 74-DC0.06
 

Als ein Meilenstein der Dokumentarfilmgeschichte, ja sogar als der erste Dokumentarfilm (documentary) überhaupt, gilt Nanook of the North, der 1922 in die Kinos kam; Regie führte seinerzeit Robert Flaherty. Warum gerade diese Produktion so herausgehoben wurde, leitet dieser einführenden Vorlesung her, belegt durch mehrere lange Ausschnitten. Was unterscheidet diesen Film etwa von South, der 1918 veröffentlicht wurde? Was sind seine Besonderheiten? Die Klärung dieser Fragen wird eine neue Frage aufwerfen: Inwiefern kann Nanook of the North aus heutiger Sicht überhaupt als Dokumentarfilm eingeordnet werden?

Wer schon eine Filmlehrerausbildung durchlaufen hat, weiß um den vorauseilenden Ruf und die Attraktivität einer Vorlesung von Prof. Dr. Michaela Krützen. Die Medienwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Filmwissenschaft hat an der Hochschule für Fernsehen und Film München den Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft inne. Zur Vorlesung sind neben Lehrkräften weiterführender Schulen ausdrücklich auch interessierte Schülergruppen eingeladen.

 

Das gesamte Programm von DOK.education finden Sie hier.