Dokumentarfilmschule für Schulklassen

Ihre SchülerInnen sehen im 90-minütigen Workshop einen altersgerechten kurzen Dokumentarfilm und erarbeiten in Gruppen Sehaufgaben zu Thema und Machart des Films. Kinder und Jugendliche lernen dabei, das Sehen von Filmen zu differenzieren, und werden motiviert, dies auf ihre alltägliche Mediennutzung zu übertragen, um so kritische und selbstbewusste MediennutzerInnen zu werden.

Wir zeigen schulartübergreifend Dokumentarfilme, die auf Augenhöhe und mit künstlerischem Anspruch aus der Lebenswelt junger Menschen erzählen. Die Workshops werden von medienpädagogisch geschulten FilmexpertInnen geleitet.

Zur Präambel der Dokumentarfilmschule

 

 

Der Film für die Grundschule

empfohlen für die 1.–4. Klassenstufe

KAYAYO
(Mari Bakke Riise, Norwegen 2016, 32 Min.)

Die 8-jährige Bamunu in Ghana lebt ein komplett anderes Leben als Grundschulkinder in Bayern. Sie arbeitet alleine auf einem großen Gemüsemarkt in der Stadt und verdient dort Geld, das sie in ihr Heimatdorf zur Familie bringt. In poetischen Bildern erzählt der künstlerische Dokumentarfilm Bamunus Geschichte und teilt ihre Sorgen und Träume mit uns. Die norwegische Filmemacherin Mari Bakke Riise ordnet diese interkulturelle Erfahrung für die deutschen Schulkinder in den großen Kontext von Kinderarbeit in Westafrika ein. Mehr

Der Film für die Unter- und Mittelstufe

empfohlen für die 5.–9. Klassenstufe

NINNOC
(Niki Padidar, Niederlande 2015, 19 Min.)

Sich in der Klassengemeinschaft zurecht zu finden ist eine echte Herausforderung für die 14jährige Ninnoc. Im Film schauen wir in den Kopf des selbstbewussten Mädchens, das sich nicht immer an andere anpassen möchte – und gleichzeitig Sorge hat, aus der Klassengemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Welche Teile seiner Persönlichkeit möchte man zeigen? Wie geht man mit seinen weniger attraktiven Seiten um? Ein poetischer Film, der zeigt, wie Träume, Ängste und Fantasien durch den künstlerischen Einsatz von Stilmitteln sichtbar werden können. Mehr

Der Film für die Mittel- und Oberstufe

empfohlen für die 8.–12. Klassenstufe

ALTER
(Veronika Hafner und Nancy Camaldo, Deutschland 2016, 30 Min.)

Was ist das, Älterwerden? Die Antwort scheint abhängig vom Lebensalter. Folgerichtig gleitet der Film auf den Spuren dieser Frage an einhundert Menschen entlang, jeweils immer ein Jahr älter. So zahlreich die unterschiedlichen Lebenssituationen, so sind es auch die Gedanken und Probleme der ProtagonistInnen. In der Dokumentarfilmschule erfährt Ihre Klasse von formal strengen Konzepten im Dokumentarfilm, von organisatorischen und technischen Herausforderungen und von thematischen, bildgestalterischen oder soundbasierten Filmschnitten. Mehr


Veranstaltungsort ist der Vortragssaal der Bibliothek am Gasteig.
Der Eintritt beträgt 3,50.- Euro pro Schüler.

Ihre Ansprechpartnerin für Fragen und Ihre Anmeldung ist Maya Reichert, Leiterin von DOK.education. E-Mail: reichert@dokfest-muenchen.de, Mobil: 0177/6292629

Maya Reichert und die MedienpädagogInnen Isabella Willinger, Yvonne Rüchel-Aebersold, Sarina Lacaf, Helen Simon und Florian Geierstanger freuen sich auf Sie und Ihre Schulklasse!

Ganz herzlich möchten wir Sie auch zu den anerkannten Lehrerfortbildungen einladen.
Diese sind eine freiwillige Ergänzung und nicht bindend für eine Teilnahme Ihrer Klasse an der Dokumentarfilmschule. Weitere Informationen zu den Lehrerfortbildungen finden Sie hier.

 

DOK.education ist eine Veranstaltung des Internationalen Dokumentarfilmfestival München e.V. in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek, der Hochschule für Fernsehen und Film München und dem Pädagogischen Institut, gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, mit freundlicher Unterstützung von dm drogeriemarkt GmbH.
Wir danken unseren Partnern und Förderern, die den SchülerInnen kulturelle Bildung, den Erwerb von Medienkompetenz und Teilhabe an Kunst und Kultur ermöglichen.

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