1. Deutscher Dokumentarfilm-Produktionspreis

Gestiftet von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH

Einmalig in Deutschland rückt der 1. Deutsche Dokumentarfilm-Produktionspreis die Arbeit der Pro­du­zentInnen für Doku­mentarfilme in den Fokus der Aufmerksamkeit – eine Chance für die nationale Branche.

Preisverleihung beim DOK.fest 2017

 

Ein Preis für die Deutsche Dokumentarfilmbranche

Die Bedeutung der ProduzentInnen für Dokumentarfilme kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Weit mehr als beim Spielfilm ist die Produk­tion eines Doku­mentarfilms von Unwägbarkeiten begleitet, weil sich die Hand­lung aus den Ereignissen um die Protago­nistInnen oft erst im Laufe des Prozesses ergibt. Die Drehar­bei­ten können nur bedingt auf feste Tage fixiert werden, die Drehorte sind meist wech­selnd – je nach Geschichte und Aufenthaltsort der Protago­nistInnen. Das führt dazu, dass die Menge des gedrehten Materials umfangreich und die Mon­tage des Films in der Regel zeit­auf­wändig ist. Jeder Doku­mentarfilm verlangt dem Re­gie­team und der Produk­tion eine offene Heran­gehens­weise ab – immer in Verbindung mit nicht präzise kalku­lier­baren Kosten bei oft knappen Gesamtbudgets. ProduzentIn im Dokumen­tarfilm­be­reich zu sein be­deu­tet vor allem eines: Mut zu haben. Der Erste Deutsche Dokumentarfilm-Produktionspreis beim DOK.fest München soll die Rolle der ProduzentInnen bei der Entstehung aktueller Dokumentarfilmprojekte würdigen.

 

Stiftung und Ausstattung des Preises

Die Auszeichnung wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH gestiftet und ist mit einem Preisgeld von 7,500 Euro dotiert. Die Vergabe findet im Rahmen der großen Preisverleihung des DOK.fest München in der Hochschule für Fernsehen und Film statt.

 

Teilnahmebedingungen

Zugelassen für die Vorauswahl für den Deutschen Dokumentarfilm-Produktionspreis sind Filme, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Kinofilmproduktion mit einer Mindestlänge von 72 Minuten
  • mind. 51% deutsche Produktionsbeteiligung
  • Veröffentlichung 2017 oder 2018
  • Öffentliche Festival- oder Kinovorführung oder Premiere beim DOK.fest 2018
  • Hochschulfilme (auch Abschlussfilme) sind nicht zugelassen

Die Auswahl für den Deutschen Dokumentarfilm-Produktionspreis findet nach folgenden Kriterien statt:

  • Engagement bei der Auswahl eines herausfordernden Sujets
  • Engagement bei der Zusammenstellung der Finanzierung
  • Kreativität / Innovation bei der Zusammenstellung der Finanzierung
  • Kreative / innovative Auswertung des Films
  • Kreativer Input der Produktion

 

Einreichung

Wenn Sie Ihren Film für den 1. Deutschen Dokumentarfilm-Produktionspreis einreichen möchten, schicken Sie uns bitte folgende Unterlagen per Email bzw. auf dem Postweg zu:

  • 2 DVDs des Films / Online Streaming Link zum Film
  • Ausgefülltes Credits-Formular (hier zum Download)
  • Stellungnahme des/der ProduzentIn zur herausragenden Bedeutung der Produktion für den Film (max. 1000 Zeichen)
  • Kurzbiografien des/der ProduzentIn und weiterer zentraler Beteiligter (max. 500 Zeichen)
  • Kurzpräsentation der Produktionsfirma (max. 700 Zeichen)
  • Aufstellung des Budgets

Die Einreichung ist unabhängig von der Teilnahme am DOK.fest München. Einreichschluss ist der 1. Februar 2018 (es gilt das Datum des Poststempels).

 

Jury

Die Jury für den Ersten Deutschen Dokumentarfilm-Produktionspreis stellen wir Ihnen ab Februar 2018 auf dieser Seite vor.

 

Zeitläufe

  • Einreichung (6. Dezember 2017 – 1. Februar 2018)
  • Jurysitzung (März 2018)
  • Preisverleihung und Screening beim DOK.fest 2018 (Mai 2018)
  • Ausschüttung des Preisgeldes (ab dem 15. Mai 2018)

 

Kontakt

DOK.fest München
Deutscher Dokumentarfilm-Produktionspreis
z.Hd. Johanna von Websky
Dachauer Straße 114
80636 München

Tel.: 089 51 399 788
Email.: websky@dokfest-muenchen.de

 

Die VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH ist die Verwertungsgesellschaft der deutschen Auftragsproduzenten, öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, von privaten Sendeunternehmen und einigen regionalen Fernsehveranstaltern. Gesellschafter sind die Allianz Deutscher Produzenten, der Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten, der Südwestrundfunk und das Zweite Deutsche Fernsehen.