Die Preisträger.innen des DOK.fest München 2020 @home


Bei der Verleihung der Hauptpreise wurden die Gewinner.innen unserer VIKTORs feierlich verkündet. Wir freuen uns, ihnen alle Preisträger.innen des DOK.fest München @home vorzustellen.

Als letzte Auszeichnung wird der kinokino Publikumspreis  gestiftet von BR und 3sat am Freitag, 22. Mai um 20.00 Uhr vergeben. Weitere Information

 

VIKTOR Main Competition DOK.international

ACASA, MY HOME
Regie: Radu Ciorniciuc

Jurybegründung: Wir haben uns dazu entschieden, einen Film auszuzeichnen, der viel Zeit mit seinen Protagonisten verbracht hat, um eine Intimität herzustellen, die im Kino selten zu sehen ist. Es ist die Geschichte einer Familie, die am Rande der Gesellschaft lebt. Der Film berührt Fragen der Gentrifizierung, des Umweltschutzes und der Stadtentwicklung, die für unsere heutige Zeit so relevant sind. Radu Ciorniciuc schafft eine filmische und journalistische Erzählung, die zeigt, wie das Leben auseinanderfallen kann, wenn wir die Verbindung zur Natur und zu uns selbst verlieren. Der Mikrokosmos der Roma-Familie steht dabei paradigmatisch für alle Krisen, die wir durchleben, und lässt so die globale Katastrophe erahnen."

Jury: Denise Bucher (Kulturredakteurin bei der „NZZ am Sonntag“ und Präsidentin des Schweizerischen FilmkritikerInnenverbands), Ines Kalzik-Kratzmüller (PR- und Marketingberaterin, Schauspielerin und Co-Theaterleiterin), Sudeep Sharma (Programmgestalter, Sundance Filmfestival)

Gestiftet vom Bayerischen Rundfunk, dotiert mit 10.000 EUR. Nominiert waren Filme, die ein breites inhaltliches und formales Spektrum aufweisen und sich durch ihre hohe künstlerische Qualität auszeichnen.

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VIKTOR DOK.deutsch

WEIYENA – EIN HEIMATFILM  
Regie: Weina Zhao und Judith Benedikt

Jurybegründung: Weina Zhao ist in Wien aufgewachsen. In ihrem vielversprechenden ersten Film begibt sie sich unter ihren Familienmitgliedern in China auf (Selbst-)Entdeckungsreise, um ihr eigenes Leben zwischen zwei Kulturen verstehen zu lernen. Doch was auf der persönlichen Ebene der Familiengeschichte beginnt, weitet sich bald zu einer breiteren Perspektive, wenn Eltern und Großeltern bisher unerzählte Geschichten aus der Vergangenheit während und nach der Kulturrevolution miteinander teilen. Bewegend, herzzerreißend, erschreckend, aber letztlich lebensbejahend: WEIYENA – EIN HEIMATFILM ist das zutiefst persönliche Debüt einer Filmemacherin, die dabei ist, nicht nur ihre eigene Geschichte zu entdecken, sondern auch die eigene Art, davon zu erzählen."

Jury:
Helle Hansen (Filmbeauftragte, Norwegisches Filminstitut), Kati Juurus (Künstlerische Leiterin des Dokumentarfilmfestivals DocPoint Helsinki), Mads Mikkelsen (Programmierer und Leiter des Auswahlkomitees, CPH:DOX)

Dotiert mit 5.000 EUR. Nominiert waren Filme, die sich mit Menschen und Themen im deutschsprachigen Raum auseinandersetzen.

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VIKTOR DOK.horizonte

THEY CALL ME BABU  
Regie: Sandra Beerends

Jurybegründung: Eine emotionale Zeitreise in die Vergangenheit enthüllt ungesehenes Filmmaterial über das koloniale Indonesien und die Schiffsreise nach Holland. Wir treffen ein Kindermädchen, Babu, dessen Liebe für die niederländische Familie und ihre Kinder alle drei Jurymitglieder verzaubert hat. Ein Film, der eine persönliche Geschichte mit dramatischen Ereignissen verbindet, in dem die Vergangenheit lebendig wird und uns auf einer zutiefst menschlichen Ebene anspricht. Die Sensibilität der Regisseurin beim Erzählen der Geschichte ist überwältigend."

Jury:
Petra Seliškar (Künstlerische Leitung bei Makedox, Regisseurin und Produzentin), Eroll Bilibani (Leiter des DokuLab, DokuFest Prizen), Marc-André Schmachtel (Leiter Bereich 34/Film, Fernsehen, Hörfunk, Goethe-Institut)

Nominiert waren Filme, die ihr Augenmerk auf Länder mit instabilen Strukturen richten.

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FFF-Förderpreis Dokumentarfilm

CHADDR UNTER UNS DER FLUSS
Regie: Minsu Park

Jurybegründung: CHADDR – UNTER UNS DER FLUSS erzählt von einer Familie in der abgeschiedenen Welt des indischen Himalaya. Darin begleitet ein Vater seine drei Töchter seit 18 Jahren auf dem extrem gefährlichen Fußweg entlang des vereisten Flusses Chaddr zur Schule. Minsu Park zeigt unaufdringlich und fast nebenbei das Große im Kleinen: wie Klimawandel und technologischer Fortschritt die entbehrungsreiche Welt der Familie existentiell bedrohen. Kamera, Schnitt und Musik schaffen kongenial einen ruhigen, unwiderstehlichen Sog, der staunen macht und eine tiefe Empathie für die Protagonist.innen entstehen lässt."

Jury: Anke Zindler (PR-Agentin), Holger Recktenwald (Filmverleiher), Bernhard Simek (Koordinator Dokumentarfilm & Osteuropa bei German Films Service + Marketing GmbH)

Gestiftet vom FilmFernsehFonds Bayern, dotiert mit 5.000 EUR, für bayerische Nachwuchsregisseur.innen (reihenübergreifend)

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megaherz Student Award

REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT  
Regie: Yulia Lokshina

Jurybegründung: Mutig und ohne Rücksicht auf klassische Erzählbögen, facettenreich und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus entfaltet sich dieser Dokumentarfilm. Staunend taucht man ein in einen geformten Kosmos, der in der originellen Zusammenstellung unterschiedlicher Elemente so viel mehr erzählt als nur über konkrete prekäre Arbeitsverhältnisse, das soziale Engagement, dagegen vorzugehen und die Ermutigung, im Theaterunterricht darüber nachzudenken.

Der Film macht genau das, was Kino im schönsten Fall leisten kann: Er formt Bilder im Kopf, statt nur auf der Leinwand. Die Montage, der Blick der Kamera und die Musikgestaltung wirken dabei immer frei, spielerisch und überraschend. Es geht mit allen Mitteln der Erzählung immer gerade dorthin, wo der neugierige Prozess des Entdeckens eben hinführt. Der Film atmet – er lebt und schwingt nachträglich noch lange mit. Er ist engagiert und formal besonders: REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT von Yulia Lokshina gewinnt den megaherz Student Award 2020 "

Eine Jury aus Studierenden vergibt den Preis an einen Film der Reihe Student Award. Dotiert mit 3.000 Euro, gestiftet von der Filmproduktionsgesellschaft megaherz.

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VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis

JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT
Produktion: Eva Illmer und Halina Dyrschka (auch Regie)

Jurybegründung: JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT ist nicht nur ein überzeugender Debütfilm, der die farbschwelgerischen abstrakten Phantasiewelten der schwedischen Malerin Hilma af Klint adäquat in Kinobilder umzusetzen weiß; sein Thema ist selbst für ein kulturaffines Publikum Entdeckung und Offenbarung zugleich. Ganz und gar erstaunlich an diesem Film ist aber, dass man ihm die bescheidenen finanziellen Rahmenbedingungen seiner Entstehung in keiner Weise ansieht: Kinoqualität und ,Production Value’ sind offenbar doch nicht nur eine Frage des Geldes, sondern sie haben immer auch sehr viel mit dem Engagement, dem Gestaltungswillen und dem Improvisationstalent der Verantwortlichen hinter der Kamera zu tun."

Der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis beim DOK.fest München rückt einmalig in Deutschland die Arbeit der Dokumentarfilmpro­du­zent.innen in den Fokus. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH gestiftet. 2020 wird er zum dritten Mal vergeben.

Die Auszeichnung wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH gestiftet und ist mit einem Preisgeld von 7.500 Euro dotiert.

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Deutscher Dokumentarfilm-Musikpreis

DIE LETZTEN ÖSTERREICHER
Regie: Lukas Pitscheider
Komposition: Klemens Bittmann, Christian Bakanic und Christofer Frank 

Aus der Jurybegründung: „In einem runden Dutzend musikalischer Inseln entwirft das Trio eine in sich stimmige und perfekt ins Bild integrierte Klangwelt, die atmosphärisch verzaubert. Was zur Nostalgiereise in eine der letzten Enklaven der Habsburgermonarchie hätte geraten können, entwickelt sich hier – vor allem im Schlusstitel – zur gelungenen Synthese aus zitathaftem Volkston und kraftvoller kompositorischer Energie.“

Jury: Dr. Meret Forster (BR-KLASSIK-Redaktionsleiterin und künstlerische Leiterin ARD-Musikwettbewerb), Brigitte Hofer (Produzentin/Geschäftsführerin maximage), Jana Irmert (Komponistin, Sounddesignerin), Alexander Kukelka (Komponist, Dirigent, Pianist, Autor, Regisseur, Music Supervisor), Prof. Dr. jur. Klaus Schaefer (Rechtsanwalt)

Der Deutsche Dokumentarfilm-Musikpreis würdigt jährlich eine Komposition, die sich auf herausragende Art und Weise mit der dokumentarischen Filmerzählung verbindet. Er versteht sich als Plattform für die Arbeit der KomponistInnen und den Wert der Musik als erzählerische Ebene im Dokumentarfilm.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet wird das Team aus Filmemacher.in und Komponist.in. Der Deutsche Dokumentarfilmmusikpreis wird von der Versicherungskammer Kulturstiftung gestiftet und vom Förder- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes DKV unterstützt.

 

 

DOK.fest-Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit

COPPER NOTES OF A DREAM
Regie: Reza Farahmand

Jurybegründung: „Mit COPPER NOTES OF A DREAM gelingt es dem iranischen Filmemacher Reza Farahmand, uns eindringlich in die Lebenswelt von Kindern in Kriegs- und Krisengebieten mitzunehmen. Auf Augenhöhe begleitet die Kamera Malook und seine Freunde. Kleine Alltagsszenen, wie die morgendliche Wäsche und das Kämmen der Haare, werden so zu bedeutsamen Gesten. Sie zeigen, wie viel Würde in jedem Kinder-, in jedem Menschenleben steckt und seien die Bedingungen und Umstände auch noch so widrig. All das berührt zutiefst, ohne dass uns dabei ein Gefühl von Voyeurismus beschleicht. Mit bildgewaltiger Kamera fängt Reza Farahmand die zerbombten Häuser und Städte ein und erzählt dramaturgisch stringent von der Hoffnung der Kinder auf eine bessere Zukunft."

Jury: Michaela May (Schauspielerin), Prof. Dr. Dr. h.c. Heribert Prantl (ehem. Mitglied der Chefredaktion, nun Kolumnist und Autor der Süddeutschen Zeitung), Michaela Braun (Stell. Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Personalausschusses der SOS-Kinderdörfer weltweit), Timo Großpietsch (Dokumentarfilmer und Redakteur), Roman Karz (General Manager Fox Networks Group Germany GmbH), Christine Kehrer (Leiterin Bewegtbild der SOS-Kinderdörfer weltweit), Wolfram Kons (Gesamtleiter RTL Charity, Vorstand Stiftung RTL, TV-Journalist), Martin Kowalczyk (BR-Dokumentarfilmredakteur).

Der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit wird gestiftet von B.O.A. Videofilmkunst und ist mit 3.000 Euro dotiert.

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kinokino Publikumspreis – gestiftet von BR und 3sat

THE EUPHORIA OF BEING
Regie: Réka Szabó

Sie haben abgestimmt und THE EUPHORIA OF BEING von Réka Szabó mit durchschnittlich 4,82 klatschenden Händen zum Publikumsfavoriten 2020 gewählt. Mit dem kinokino Publikumspreis – gestiftet von BR und 3sat haben die Zuschauer.innen beim DOK.fest München @home die Möglichkeit, selbst abzustimmen.

Der Publikumspreis ist dieses Jahr einmalig mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Stifter sind der Bayerische Rundfunk, 3sat und der Förderverein des DOK.fest München. Namensgeber des Publikumspreises ist kinokino – Das Filmmagazin im Bayerischen Rundfunk | 3sat.

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DOK.forum Preisträger.innen

DOK.digital – Preis für neue Erzählformate
SOCIAL SCORE
Vinzenz Aubry, Sebastian Strobel, Ralph Tharayil und Fabian Burghardt (Sansho Studio)

Aus der Jurybegründung: „Das Projekt wagt nicht nur einen komplett neuen Ansatz durch die Kombination von KI-Technologie und Hörerlebnis, es schärft auch unsere Wahrnehmung und inspiriert unser individuelles Kopfkino, indem es die eigene Realität in den Kontext der möglichen Zukunfts-Dystopie einer Überwachungsgesellschaft stellt.

Mit ihrem Projekt SOCIAL SCORE schaffen es Vinzenz Aubry, Sebastian Strobel, Ralph Tharayil und Fabian Burghardt, ein relevantes Thema als innovatives und interaktives Hörerlebnis zu verpacken, das uns unsere eigene vertraute Umgebung als dynamischen Erzählraum neu wahrnehmen lässt. Ohne großen Aufwand kann mit Mobiltelefon und Browser direkt vor der eigenen Haustür gestartet und die eigentlich vertraute Umgebung neu entdeckt werden.“

Der Preis ist gestiftet von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und dotiert mit 2.500 EUR.



Pitch Award des Hauses des Dokumentarfilms
AFTER THE GODS
Jasmine Alakari

Aus der Jurybegründung: „Ein melancholischer, wohl mitunter verzweifelter Abgesang auf falsche Glücksversprechen und die tiefe Sehnsucht junger Leute, die ihre eigene Ausweglosigkeit und Ohnmacht nicht hinnehmen wollen. AFTER THE GODS verspricht wildes Engagement und einen zärtlichen Blick auf das Chaos. Ein Essay zwischen gesellschaftlichen und ästhetischen Fronten, voller Poesie und dabei politisch hellwach! Angetrieben von all den Widersprüchen vor und hinter der Kamera erzählt Jasmin Alakari eine universelle Geschichte mit einer leicht schmerzenden Prise Humor."

Jury: Anne-Kathrin Brinkmann (ZDF/ARTE), Petra Felber (BR), Timo Großpietsch (NDR), Jutta Krug (WDR), Sonia Otto (INDI Film), Marcus Vetter (SWR), Peter Schernhuber (Diagonale/AT), Siegfried Steinlechner (ORF/AT), Ralph Wieser (Mischief Films/AT), Aline Schmid (Beauvoir Films/CH), Esther van Messel (First Hand Films/CH) und Sven Wälti (SRG SSR/CH)

Der Preis für das beste Nachwuchskonzept ist dotiert mit 2.500 EUR und gestiftet vom Haus des Dokumentarfilms Stuttgart.



Deutscher Kompositions-Förderpreis
AWALATJE – DIE HEBAMMEN
Anna-Marlene Bicking, Sarah Noa Bozenhardt, Sonja Kilbertus

Aus der Jurybegründung: „Zwischen Regisseurin Sarah Noa Bozenhardt und Komponistin Anna-Marlene Bicking nehmen wir eine intensive und gewachsene Zusammenarbeit wahr, die ästhetische und produktionstechnische Abläufe eng ineinander führt. Das junge Team nähert sich mit dem Filmprojekt AWALATJE – DIE HEBAMMEN drei Frauen in Äthiopien, die sich im Spannungsfeld zwischen traditioneller und moderner Geburtshilfe bewegen.

In diesem Mikrokosmos wird die Musik zum tragenden Strukturelement durch die raffinierte Überführung von gegenwärtigen elektronischen Sounds, Naturgeräuschen und auf traditionellen Instrumenten – wie etwa der Kalimba – erzeugten Klängen. Regiekonzept, Erzähldramaturgie und Komposition sind unmittelbar verzahnt, akribische Klangrecherche seitens der Komponistin trifft auf zielführende Kraft und Enthusiasmus, die nicht zuletzt motiviert sind durch ein autobiographisches Moment der Regisseurin, die ab ihrem 12. Lebensjahr in Äthiopien aufgewachsen ist."

Jury: Jana Irmert (Komponistin, Sounddesignerin), Dr. Meret Forster (BR-KLASSIK-Redaktionsleiterin und künstlerische Leiterin ARD-Musikwettbewerb), Brigitte Hofer (Produzentin, Geschäftsführerin maximage), Alexander Kukelka (Komponist) und Prof. Dr. Klaus Schaefer (Rechtsanwalt, ehemaliger Geschäftsführer des FFF Bayern).

Um die künstlerische Zusammenarbeit von Filmemacher.innen und Komponist.innen zu stärken, wird das beste musikalische Konzept für einen Dokumentarfilm mit 2.500 Euro ausgestattet. Gestiftet wird der Preis von SONOTON Music, dem weltweit größten unabhängigen Anbieter professioneller Produktionsmusik.

 


British Pathé Archive Award
QUEEN OF CHESS
Bernadett Tuza-Ritter, Gabor Harmi, Lili Kovacs

Aus der Jurybegründung: „Die Jury hat vor allem der kluge und virtuose Umgang mit dem vielseitigen Archivmaterial überzeugt. Die historischen und größtenteils unbekannten Filmaufnahmen stellen hier eine tragende Erzählebene dar. Vielversprechend erscheint der Jury außerdem, wie die unterschiedlichen Facetten dieser Wunderkind-Geschichte aufgefächert werden: das Erziehungsexperiment des Vaters, das Geschlechterverhältnis, die eigenwillige Welt des Schachs, die Spannung von Wettkämpfen, die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen – all dies spiegelt sich in dieser aufregenden Frauen-Biographie."

Jury: Anke Hahn (Leitung Filmverleih, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen), Patrick Hörl (Geschäftsführung, Autentic GmbH), Monika Preischl (Archive Researcher und Archive Producer) und Simon Witter (Footage Archive / Licensing, British Pathé Ltd.).

Der Förderpreis würdigt Projekte mit einem großen Anteil an Archivmaterial und stärkt damit ein traditionsreiches dokumentarisches Genre. Das Gewinnerprojekt erhält British Pathé Archivmaterial im Wert von 14.000 Euro oder alternativ 2.500 Euro in bar.

Zu den Gewinner.innen des DAE Mentoring Pitch Awards, Sunny Side of the Doc Connected Awards und RIDM Awards 2020

 

 

DOK.education Preisträger.innen

1. Preis
dotiert mit 400 Euro, gestiftet vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV e.V.

BEN  VOM LEBEN ERZÄHLEN
von Maryam Aliyeva, Andreas Bechler, Johannes Brück, Anne Drenkard, Hanna Freidhof, Marie Manger, Julia Mondel, Mareike Preun, Alissa Rügamer, Maxime Sophia Staroste, Sophie Steigleder, Jens Stöcklein, Lorena Will und Christian Hanft.
(Armin-Knab-Gymnasiums Kitzingen)
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2. Preis
dotiert mit 300 Euro, gestiftet vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV e.V.

DIE ALTE GÄRTNEREI
von Stephanie Schaible
(Anita-Augspurg-Berufsoberschule München)
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3. Preis
dotiert mit 200 Euro, gestiftet vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV e.V.

HUMMELSTEINER WEG
von Mämmäd Israilow, Semanur Uluman, Rabih Alkayat und Frau Gabi Weber
(Schule Hummelsteiner Weg)
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Förderpreis Dokumentarfilm Hauptkategorie
dotiert mit 100 Euro und der kostenfreien Teilnahme am Kameraworkshop, gestiftet vom DOK.fest München

SINGVÖGEL
von Quentin Kupfer
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1. Preis für 6- bis 11-Jährige
dotiert mit 200 Euro, gestiftet vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV e.V.

MIT LOTTE DURCH MÜNCHEN
von Charlotte Knorr
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Förderpreis Dokumentarfilm für 6- bis 11-Jährige
dotiert mit 50 Euro und 3 FamilienTickets für DOK.fest München @home,gestiftet vom DOK.fest München

UNSER LEBEN IM MOMENT
von Flora Weber und Maxima Weber
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Zur lobenden Erwähnung