25 Jahre DOK.fest München

1985 von Gudrun Geyer gegründet und zwischen 2002 und 2009 von Hermann Barth geleitet, hat sich das DOK.fest München in den vergangenen 25 Jahren zu einem renommierten Publikumsfestival entwickelt, das sich ausschließlich dem künstlerisch- und gesellschaftlich wertvollen Dokumentarfilm verpflichtet fühlt.

Unter der Leitung von Gudrun Geyer entstand innerhalb eines Jahrzehnts ein großes, weltweit anerkanntes Dokumentarfilmfestival, ab Mitte der Neunziger nur zu vergleichen mit den Festivals in Leipzig, Amsterdam, Nyon oder Yamagata. In München waren in den vergangenen zwei Jahrzehnten nahezu alle international renommierten Dokumentarfilmregisseure zu Gast. Die Zahl der Filme wuchs, von den ersten bescheidenen Anfängen 1985 auf rund 200 Filme beim 16. Internationalen Dokumentarfilmfestival 2001.

Nach dem Rücktritt Gudrun Geyers 2001 übernahm Hermann Barth im Auftrag des neu gegründeten Vereins Internationales Dokumentarfilmfestival München e.V. die Aufgabe, das Festival in München, Deutschland und weltweit weiter zu profilieren. Seit 2002 firmiert das Festival unter dem Markennamen DOK.fest mit erweitertem Programm.

Das DOK.fest München bietet einen Rückblick auf die wichtigsten Filme des Jahres, begleitet Filmografien renommierter Filmemacher/innen, unterstützt Filmemacher/innen aus so genannten "low production countries", sorgt für nachhaltige Verbindungen zwischen Etablierten und Nachwuchs - und arbeitet vor allem an einer möglichst großen Breitenwirkung für den künstlerischen Dokumentarfilm.

In den folgenden Jahren nahmen Förderer, Verleiher, Fachbesucher und Publikum das DOK.fest als ihr Münchner Festival an - programmiert in repräsentativen Kinos wie ARRI, Atelier und Filmmuseum, erreichte das DOK.fest München mit einem exklusiven Angebot immer mehr Zuschauer. 2007 war der bisher erfolgreichste Jahrgang mit 13.000 Zuschauern.

2009 tritt Hermann Barth zurück. Die neue Doppelspitze Christian Pfeil und Daniel Sponsel setzt auf das bewährte Erfolgskonzept des bundesweit größten Festivals für lange Dokumentarfilme, und erweitert es mit neuen Reihen, wie  z.B. DOK.deutsch, DOK.tour und DOK.education, sowie dem neuen Festivaltreffpunkt in den City- und Atelier-Kinos.